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Zielsetzung

Motion Sickness oder die Störung des Gleichgewichtssinns treten häufiger beim "VR" spielen auf. Wie man dieses Problem umgeht und weiteres erfahren Sie in diesem Artikel.

Auf dem Bild ist ein Mädchen mit weißem Kleid. Das Kind schaut durch eine VR-Brille und lächelt. Die VR-Brille zeigt freudige Augen aus Pixeln

Definition VR

VR ist die Abkürzung für „Virtual Reality” und zeigt eine computergenerierte, virtuelle Welt. Diese Welt kann für den Anwender einen real wirkenden Effekt erzielen. Mehr zu diesem Thema finden Sie in dem Artikel „Was ist VR?”.

Motion Sickness in VR

In VR kann Motion Sickness, in Form einer Störung des Gleichgewichtssinnes, auftreten. Dabei nehmen die Augen eine Bewegung in VR wahr, welche der Gleichgewichtssinn jedoch nicht bestätigen kann. Diese fehlende Bestätigung wird dadurch ausgelöst, dass der Spieler in der physischen Welt still steht. Genauso kann die verzögerte Bewegung in VR Übelkeit hervorrufen, da die Kopfbewegung hierbei nicht, mit der Bewegung der Kamera in VR, übereinstimmt.

Wodurch wird es hervorgerufen?

Die Verwirrung des Gleichgewichtssinnes kann durch Spiele, welche in der Ego-Perspektive gespielt werden, auftreten. Viele schnelle Bewegungen, eine wackelige Kameraführung, abrupte Kameraschwenks und ein verengter oder ungewohnter Blickwinkel, sind häufige Auslöser für Motion Sickness. Zudem kann eine schlechte Bildschirmauflösung oder eine nahe Distanz zum Bildschirm, Schwindelgefühle hervorrufen. Ebenfalls können Teleportationen ein Problem darstellen, aufgrund von schnellen Sprüngen oder schnellen Wechseln zwischen verschiedener Positionen.

Das Bild zeigt vier Personen mit VR-Brillen. Sie sitzen in einem Raum auf einem Hocker und spielen die Gamification Inhalte

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Symptome

Motion Sickness kann unterschiedliche Symptome auslösen. Darunter fallen Schwindel, kalter Schweiß, Bewegungsinstabilität, allgemeines Unwohlempfinden, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Lethargie. Diese Symptome müssen unterbunden werden, deshalb werden im Nachfolgenden ein paar Möglichkeiten erläutert. Jedoch muss zunächst erklärt werden, welche Personen am anfälligsten für Motion Sickness sind.

Auf dem Bild ist ein Mädchen mit weißem Kleid. Das Kind schaut durch eine VR-Brille und lächelt. Die VR-Brille zeigt freudige Augen aus Pixeln

Anfällige Personen

Zunächst muss beachtet werden, dass jeder Mensch individuelle Reaktionen aufweist. Hierbei muss das Alter berücksichtigt werden. Während Kinder zwischen acht bis zwölf am anfälligsten sind, machen sich die Symptome, mit steigendem Alter ab 18 bis 50, seltener bemerkbar. Schätzungsweise leiden fünf Prozent ihr komplettes Leben unter diesen Symptomen. Wohingegen das Risiko bei routinierten Gamern gering bis gar nicht existiert.

Hilfe zur Vorbeugung

Um die Symptome der Motion Sickness vorzubeugen, existieren einige Strategien. Zum einen ist es wichtig, in einer angenehmen Umgebung VR zu verwenden. Diese Umgebung kann durch eine gute Luftzirkulation, angenehme Gerüche, sowie angenehmer Musik geschaffen werden. Ein Stück Ingwer, ein bis zwei Stunden vor der VR-Anwendung, kann hilfreich sein. Ingwer dient zur Beruhigung des Magens. Des Weiteren muss darauf geachtet werden, die Brille richtig zu kalibrieren, um eine schlechte Auflösung zu vermeiden.

VR trainieren

Da der Mensch ein Gewohnheitstier ist, kann das Spielen in VR trainiert werden. Hierfür sollen kleine Spiel-Sessions stetig wiederholt werden. Dieser Prozess ist jedoch individuell zu betrachten. Darin können stets Symptome als Begleiterscheinung auftreten, weshalb dieser Prozess mühsam sein kann.

Das Bild zeigt vier Personen mit VR-Brillen. Sie sitzen in einem Raum auf einem Hocker und spielen die Gamification Inhalte

Motion-Sickness-Studie

Es existiert bereits eine Studie, welche „Redirected Walking” verwendet, um Motion Sickness zu vermeiden. Dabei werden die Bilder in VR leicht gedreht übereinander gelegt, sodass die Spieler unbewusst, in der physischen Welt, leichte Kurven laufen.

fazit

Motion Sickness beschreibt die Verwirrung der Sinnesreize, aufgrund fehlerhafter Übereinstimmung. Dabei können Symptome, wie beispielsweise Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen entstehen, welche durch unterschiedliche Gründe hervorgerufen werden. Jedoch existieren viele Möglichkeiten Motion Sickness zu reduzieren. Außerdem existiert bereits eine Studie, welche dafür sorgen könnte dies komplett zu eliminieren.

Ein Artikel von Danielle Kern geschrieben am 25. 07 2019

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